Mittwoch, 15.08.2018 (33.KW)
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Fasching in der Region

Zum Ende der nĂ€rrischen Zeit liefen die Faschings- und Karnevalsvereine noch einmal zur Hochform auf – wie in der SchlossgaststĂ€tte Lichtenwalde. Dorthin lĂ€dt der Carnevalsclub Braunsdorf traditionell zu seinen Veranstaltungen ein. Der CCB hat rund 100 Mitglieder und er leistet sich gleich drei Funkengarden, die roten-, die blauen und die bunten Funken. Mit ihren GardetĂ€nzen sorgten die jungen Damen fĂŒr mĂ€chtig Stimmung im Saal. Die bunten Funken sind die jĂŒngsten TĂ€nzerinnen im Verein. Da in diesem Jahr wieder einige in die höheren Garden aufrĂŒcken sucht der Verein Nachwuchs im Vorschulalter.
Die Braunsdorfer Karnevalisten feierten unter dem Motto: „Der CCB im FrĂŒhling, Sommer, Herbst und Winter – selbst im Karneval da spinnt er!“ Die vier Jahreszeiten fanden sich auch in den KostĂŒmen der GĂ€ste wieder. Auch bei der Faschingsveranstaltung des Frankenberger Carnevalsvereins konnte man an der KostĂŒmierung des Publikums das Motto des Abends erkennen. Die Karnevalisten nahmen ihre GĂ€ste mit auf eine Reise durch den Orient. Zu der hatte sich nĂ€mlich Familie MĂŒller aufgemacht und erlebte dabei so manches Abenteuer. NatĂŒrlich waren auch die großen und kleinen Funken mit in das Programm eingebunden. Sie begeisterten mit ihren ShowtĂ€nzen.

Der Hainichener Karnevalsklub hatte ebenfalls so manche Tanzeinlage einstudiert. Die Karnevalisten aus der Gellertstadt hatten in ihr Vereinshaus, an der Oederaner Straße eingeladen. Dort feierte man unter dem, nicht einfach zu merkenden, Slogan: "HĂ€nsel schwoft mit seiner Gretel. Der Hexe dröhnt vom Beat der SchĂ€del. Rapunzel noch im Turme schwitzt, weil heute die Frisur nicht sitzt. Die Zwerge lassen die Dielen knarren, beim MĂ€rchenball im Haus der Narren."

Die 34 Mitglieder des Hainichener Karnevalsklubs hatten auch wieder so manchen Sketch einstudiert. Sich zu verkleiden ist natĂŒrlich nicht nur etwas fĂŒr Erwachsene. Das Jugendzentrum UFO, in Flöha, hatte am Faschingsdienstag zum Kinderfasching eingeladen. Kurzerhand wurde die ehemalige Fabrikantenvilla nach Schlumpfhausen verlegt. Dazu hatten die UFO-Mitarbeiter das Haus nach Schlumpfenart geschmĂŒckt. Papa Schlumpf und Schlumpfine hatten sich jede Menge Spiele ausgedacht, die fĂŒr eine ausgelassene Stimmung sorgten.

Auch Wissen und Geschicklichkeit war gefragt. NatĂŒrlich wurde auch getanzt. Mit dem Aschermittwoch endete erst einmal die nĂ€rrische Zeit. Jedoch hat in vielen Vereinen die Vorbereitung der kommenden Karnevalssaison schon begonnen. Also dann bis zum 11.11.2018.