Freitag, 22.06.2018 (25.KW)
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Kabeljournal Flöha
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Fasching in der Region

Zum Ende der närrischen Zeit liefen die Faschings- und Karnevalsvereine noch einmal zur Hochform auf – wie in der Schlossgaststätte Lichtenwalde. Dorthin lädt der Carnevalsclub Braunsdorf traditionell zu seinen Veranstaltungen ein. Der CCB hat rund 100 Mitglieder und er leistet sich gleich drei Funkengarden, die roten-, die blauen und die bunten Funken. Mit ihren Gardetänzen sorgten die jungen Damen für mächtig Stimmung im Saal. Die bunten Funken sind die jüngsten Tänzerinnen im Verein. Da in diesem Jahr wieder einige in die höheren Garden aufrücken sucht der Verein Nachwuchs im Vorschulalter.
Die Braunsdorfer Karnevalisten feierten unter dem Motto: „Der CCB im Frühling, Sommer, Herbst und Winter – selbst im Karneval da spinnt er!“ Die vier Jahreszeiten fanden sich auch in den Kostümen der Gäste wieder. Auch bei der Faschingsveranstaltung des Frankenberger Carnevalsvereins konnte man an der Kostümierung des Publikums das Motto des Abends erkennen. Die Karnevalisten nahmen ihre Gäste mit auf eine Reise durch den Orient. Zu der hatte sich nämlich Familie Müller aufgemacht und erlebte dabei so manches Abenteuer. Natürlich waren auch die großen und kleinen Funken mit in das Programm eingebunden. Sie begeisterten mit ihren Showtänzen.

Der Hainichener Karnevalsklub hatte ebenfalls so manche Tanzeinlage einstudiert. Die Karnevalisten aus der Gellertstadt hatten in ihr Vereinshaus, an der Oederaner Straße eingeladen. Dort feierte man unter dem, nicht einfach zu merkenden, Slogan: "Hänsel schwoft mit seiner Gretel. Der Hexe dröhnt vom Beat der Schädel. Rapunzel noch im Turme schwitzt, weil heute die Frisur nicht sitzt. Die Zwerge lassen die Dielen knarren, beim Märchenball im Haus der Narren."

Die 34 Mitglieder des Hainichener Karnevalsklubs hatten auch wieder so manchen Sketch einstudiert. Sich zu verkleiden ist natürlich nicht nur etwas für Erwachsene. Das Jugendzentrum UFO, in Flöha, hatte am Faschingsdienstag zum Kinderfasching eingeladen. Kurzerhand wurde die ehemalige Fabrikantenvilla nach Schlumpfhausen verlegt. Dazu hatten die UFO-Mitarbeiter das Haus nach Schlumpfenart geschmückt. Papa Schlumpf und Schlumpfine hatten sich jede Menge Spiele ausgedacht, die für eine ausgelassene Stimmung sorgten.

Auch Wissen und Geschicklichkeit war gefragt. Natürlich wurde auch getanzt. Mit dem Aschermittwoch endete erst einmal die närrische Zeit. Jedoch hat in vielen Vereinen die Vorbereitung der kommenden Karnevalssaison schon begonnen. Also dann bis zum 11.11.2018.