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10. MittelsÀchsischer Streuobsttag

Großwaltersdorf. Äpfel und Birnen unterschiedlichster GrĂ¶ĂŸen, Farben und Formen waren am 13. Oktober in der Kartoffellagerhalle zu bestaunen. Bereits zum 10. Mal hatte der Landschaftspflegeverband Mulde/Flöha zum MittelsĂ€chsischen Streuobsttag eingeladen. Mehr als 250 Apfel- und Birnensorten hatten die Landschaftspfleger zusammengetragen. Dabei handelte es sich meist um alte Obstsorten, die in keinem Supermarkt zu finden sind. Aber auch NeuzĂŒchtungen wurden prĂ€sentiert. Wie dieser große Rote hier, der bekam vom Institut fĂŒr Obstforschung Dresden den Namen, Joachim Gauck.
Der grĂ¶ĂŸte Teil der AusstellungsstĂŒcke stammt jedoch von Streuobstwiesen. Deren Erhaltung ist eines der Hauptanliegen des Landschaftspflegeverbandes. Der Erhalt von Streuobstwiesen kommt nicht nur seltenen Tier und Pflanzenarten zu gute. Das geerntete Obst ist auch fĂŒr den Menschen besonders wertvoll. Es lohnt sich also Streuobstwiesen und alte ObstbaumbestĂ€nde zu erhalten. Der Landschaftspflegeverband bietet dazu seine Hilfe an.

Ein ebenfalls kostenloses Angebot war die Obstsortenbestimmung beim Streuobsttag. Dazu hatte man Henner Grapow eingeladen. Beim Pomologen aus Chemnitz standen die Obstbaumbesitzer Schlange um zu erfahren welche Sorten auf ihren BĂ€umen wachsen. Ebenfalls war eine mobile Mosterei angereist, dort konnte man die mitgebrachten FrĂŒchte zu gesundem Saft verarbeiten lassen.