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Reformationsjubiläum im Frankenberger Gymnasium

Frankenberg. Anlässlich des Reformationsjubiläums erinnerte auch das Martin-Luther-Gymnasium an seinen Namensgeber. Im Park vor der Bildungseinrichtung wurde von Schulleiter Ingo Pezold und Bürgermeister Thomas Firmenich eine Luther-Linde gepflanzt. Die Stadt hatte sich im Rahmen der, vom Mitteldeutschen Rundfunk initiierten Aktion, "Baumpatenschaft - Lutherbäume 2017" um eine Patenschaft beworben und den Zuschlag erhalten. Auch im Gymnasium durften Besucher auf den Spuren des großen Reformators wandeln. Die Projekttage standen unter dem Motto: „Form-Reform-Reformation“. Schüler der 12. Klassen hatten sich diesem Thema künstlerisch genähert. Diese Installation trug Titel „Vom Baum zum Buch“ und somit zur Lutherbibel.
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Auch dieses Objekt befasst sich mit dem Reformator. Der Luther-Tag im Gymnasium wurde nicht nur von den Schülerinnen und Schülern gestaltet. Ins Haus 2 des Frankenberger Gymnasiums hatte man zu Vorträgen eingeladen. Schulleiter Ingo Pezold und sein Team hatte dafür nach prominenten Rednern gesucht. Auch die Frauentheatergruppe "Septem Mulieres", vom Müllerhof in Mittweida, hatte für einen Auftritt zugesagt. Die Laienschauspielerinnen begaben sich mit ihrem Publikum auf „Eine Zeitreise zur weiblichen Seite der Reformation“.

Anhand wichtiger historischer Frauen des 16. Jahrhunderts wird gezeigt wie die Reformation auch das bestehende Rollenbild der Frau änderte. Dann soll die Zeitreise ins Jahr 1918 führen, dem Beginn des Frauenwahlrechts in Deutschland. Was würde wohl der große Reformator dazu sagen?