Samstag, 07.12.2019 (49.KW)
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Frankenberg: Pro- & Contra Asyl Demos

Frankenberg. Der geplante Einzug von rund 50 Asylbewerbern in das leer stehende Haus in der Melzerstra├če brachte am 18. M├Ąrz ca. 300 Menschen auf die Stra├če. Fast zur gleichen Zeit und fast am selben Ort hatten Asylgegner und Asylbef├╝rworter zu Kundgebungen aufgerufen. Unter der Losung "F├╝r ein Menschenrecht auf Asyl" hatte der Stellvertretende Vorsitzende, der Frankenberger Linken, J├Ârg Hommel, zu einer privat angemeldeten Veranstaltung, an der Schlossstra├če eingeladen. Rund 100 Sympathisanten setzten sich dort gegen Ausgrenzung, f├╝r Tolleranz und Mitmenschlichkeit gegen├╝ber Fl├╝chtlingen ein. Zu den prominentesten Rednern z├Ąhlten der Theatermann, Egmont Elschner, er ist der Vorsitzende des Kulturbeirates Chemnitz, Carmen Scholtissek vom Frankenberger B├╝ndnis f├╝r Toleranz und Demokratie, und der Vorsitzende der SPD Frankenberg, Hainichen und Striegistal, Kay Dramert.
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Nur wenige Meter weiter machten die Asylgegner mobil. Vor dem Rathaus versammelten sich ca. 200 Menschen um gegen Asylmissbrauch und gegen die Unterbringung von Fl├╝chtlingen in Frankenberg zu protestieren. Die Veranstaltung wurde, von den NPD Funktion├Ąren, Jens Baur und Steve Wei├čbach ebenfalls privat angemeldet.

Mit Plakaten an der Rathausfassade bezog die Stadtverwaltung klar Position gegen diese Kundgebung. Au├čerdem blieb das Licht auf dem Marktplatz aus. Um die Veranstaltungen abzusichern, waren 100 Polizeibeamte im Einsatz. Die hatten an diesem Abend wenig zu tun, alles blieb friedlich.