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Tag der StÀdtebauförderung

Flöha/Frankenberg. Die "Alte Baumwolle" ist seit vielen Jahren Flöhas grĂ¶ĂŸtes Stadtumbauprojekt. Denn hier soll einmal das neue Stadtzentrum entstehen. In die Umgestaltung der Industriebrache sind bisher mehr als 15 Mio. Euro an öffentlichen Mitteln geflossen. Geld, dass zum großen Teil aus den Fördertöpfen von Bund und Land stammt.

Um zu zeigen wie die Fördermittel verwendet werden, wurde 2015 der Tag der StĂ€dtebauförderung ins Leben gerufen. Seitdem beteiligt sich auch Flöha an dieser bundesweiten Veranstaltung. Am 5. Mai war es wieder soweit. OberbĂŒrgermeister, Volker Holuscha, begrĂŒĂŸte BĂŒrger der Stadt, auf dem GelĂ€nde der ehemaligen Baumwollspinnerei.
Im Mittelpunkt der diesjĂ€hrigen Veranstaltung stand das VerwaltungsgebĂ€ude der ehemaligen Spinnerei. Nach der Sanierung soll hier einmal das Rathaus einziehen. Viele RathĂ€user haben eine lange und wechselhafte Geschichte. Über die Historie dieses GebĂ€udes konnte Stadtchronist Lothar Schreiter einiges erzĂ€hlen.

Zum Tag der StÀdtebauförderung durften die Besucher noch einmal ins Innere des ehemaligen VerwaltungsgebÀudes. Bis zum Ende der DDR hatte hier die Kombinatsleitung der Vereinigten Baumwollspinnereien und Zwirnereien ihren Sitz. Von Flöha aus wurden 50 Textilbetriebe mit rund 15.000 BeschÀftigten geleitet. Seit der Wende stehen die RÀume leer und sind dem Verfall preisgegeben. Doch auch das soll sich bald Àndern. Mit Mitteln der StÀdtebauförderung wird sich aber nicht nur in Flöha viel verÀndern. Auch Frankenberg bekommt Geld aus diesen Fördertöpfen.

Als Ausrichter der 8. SĂ€chsischen Landesgartenschau, im nĂ€chsten Jahr, hatte die Stadt zum Tag der offenen Baustelle eingeladen. WĂ€hrend des Tages der StĂ€dtebauförderung hatten Frankenberger BĂŒrger die Gelegenheit sich ĂŒber den Stand der Bauarbeiten zu informieren.

Im GartenschaugelĂ€nde „Naturerlebnisraum Zschopauaue“ wird derzeit die Halle der ehemaligen Möbelfabrik „Lisema“ umfĂ€nglich saniert. Das GebĂ€ude soll als Blumenhalle und fĂŒr die Gastronomie genutzt werden. Nach der Gartenschau wird hier ein Erlebnismuseum fĂŒr Stadt- und Industriegeschichte entstehen, erlĂ€uterte der GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Frankenberger Wohnungsgesellschaft, Heiko Schwarz. Durch das AußengelĂ€nde fĂŒhrte unter anderem, GartenschaugeschĂ€ftsfĂŒhrer, Jochen Heinz. Er erklĂ€rte den GĂ€sten, wie sich die Großbaustelle in ein Blumenparadies verwandeln wird.

Ob ein neues Stadtzentrum, oder ein Naturerlebnisraum mit Museum, mit Fördermitteln aus dem Bundeshaushalt können viele kommunale Projekte verwirklicht werden. Beim Tag der StÀdtebauförderung wurden einige davon vorgestellt.