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1. Mittelsächsisches Integrationsfestival

Hainichen. Ein Selbstverteidigungskurs bei einem echten Kickbox- Europameister konnte am 1. Oktober im Sportforum absolviert werden. Das Training mit Hüseyin Imam war einer von vielen Programmpunkten beim 1. Mittesächsischen Integrationsfestival. Organisiert hatte die Veranstaltung der Karateclub Hainichen um seine Vorsitzende, Cornelia Schade. Unterstützt wurden die Veranstalter auch vom Deutschen Karateverband.
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Wael Shueb, gehörte zum ehemaligen syrischen Nationalkader. In Hainichen zeigte er eine Kata. Hier wird nicht gegen einen anderen Sportler gekämpft, vielmehr kommt es auf festgelegte Bewegungsabläufe an. Eine weitere Kata zeige, Sven Baum. Der Rollstuhlfahrer nimmt demnächst ebenfalls an der Karate-WM in Linz teil. Auch er setzt sich dafür ein, mit Sport ein Zeichen gegen soziale Ausgrenzung zu setzten. Ideengeber für das Festival ist Prof. Dr, Erko Kalac (Kallatsch). Der Mehrfache Karate- und Kickboxmeister ist 1998, vor dem Krieg in Jugoslawien, nach Deutschland geflohen. Bis 2015 war er Integrationsbotschafter beim Deutschen Olympischen Sportbund. Lob gab es auch von der Schirmherrin dieser Veranstaltung, der sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping.

Die Ministerin beteiligte sich dann an einer Podiumsdiskussion, die von Gewichtheb-Weltmeister und Sportmoderator, Marc Huster, geleitet wurde. An der Gesprächsrunde nahmen unter anderem auch die SPD-Bundestagsabgeordnete, Simone Raatz und Hainichens Bürgermeister, Dieter Greysinger, teil. Der Ausklang des Integrationsfestivals wurde von der Band Stilbruch, aus Dresden, umrahmt. Dem 1. Mittelsächsischen Integrationsfestival soll auch ein Zweites folgen. Das wird in zwei Jahren sein.