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27. Mineralienbörse in Flöha

Flöha. Die Flöhaer Mineralienbörse hat mittlerweile einen festen Platz im Kalender von Sammlern und HÀndlern seltener Steine. Am 19. Februar war es wieder soweit. 35 Aussteller hatten im Pufendorfgymnasium ihre StÀnde aufgebaut. Das waren einige mehr als sonst. Und mit rund 400 Besuchern wurde ebenfalls ein neuer Rekord aufgestellt. Wer denkt, die seltenen Steine stammen alle aus exotischen LÀndern oder werden tief unter der Erde abgebaut, der irrt.
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Ralph Klein, fand, bei den Kalkhöhlen in der Schweddey nahe Flöha diesen Marmor mit BĂ€ndererz. Um ihn so prĂ€sentieren zu können, musste einiges an Zeit investiert werden. Dieses seltene Pseudo-Tigerauge wurde im Augustusburger Ortsteil GrĂŒnberg gefunden. Von dort stammt auch der GrĂŒnberger Achat, ein ganz besonders wertvolles StĂŒck. Steine, Sammler und HĂ€ndler aus der Region zusammen zu bringen, war schon immer ein Anliegen der Flöhaer Mineralienbörse.

Der Steinmetzmeister aus Olbernhau hatte Buntmetall-Sulfite aus seiner bulgarischen Heimat im Angebot. Dass die Flöhaer Mineralienbörse, in diesem Jahr bereits in ihre 27. Auflage starten konnte, ist vor allem so engagierten Sammlern wie Lutz Baldauf und Ralph Klein zu verdanken. FrĂŒher wurde die Veranstaltung vom Freundeskreis Geologie organisiert. Als die Jahrhundertflut von 2003 dessen Sammlung zerstörte löste sich der Verein auf. Einige Mitglieder haben eine neue Heimat im Bergwerksverein "Gottes HĂŒlfe" in Biensdorf gefunden.