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26. Sonnenwendfeier in Marbach

Marbach. Immer am ersten Sommerwochenende wird im Leubsdorfer Ortsteil die Sonnenwende gefeiert. In diesem Jahr stieg die Fete auf dem SportplatzgelÀnde bereits zum 26. Mal. Um solch ein 3-tÀgiges Fest zu organisieren, bedarf es Zeit und jeder Menge ehrenamtlichen Engagements. Und das war wieder eine Mischung aus AltbewÀhrtem und Neuem. Das Bierkastenstapeln fordert Mut und Gleichgewichtssinn. Diese, noch nicht olympische, Sportart ist schon lange eine Attraktion beim Marbacher Sonnenwendfest.
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Neu waren in diesem Jahr die "Highland Games". Sieben Teams hatten sich fĂŒr den Wettkampf zusammen gefunden. Darunter auch zwei aus der tschechischen Partnerregion Peruc Als sehr zeitraubende Disziplin erwies sich dabei das Nageln. Denn nicht jedes Team schaffte es, so wie die Lokalmatadoren vom Marbacher Sportverein, ihren Nagel beim ersten Versuch zu versenken. Die Jungs vom Jugendclub "Bretterbude" benötigten sechs NĂ€gel. Bis sie den RĂŒckweg ins Ziel antreten konnten. Mit dem Zieldurchlauf war der Wettkampf aber noch nicht zu Ende. Das große Finale sollte spĂ€ter folgen. Langweilig wurde es den Besuchern aber nicht. In der Zwischenzeit hatten die Leubsdorfer FĂŒnkchen ihren Auftritt.

Im Festzelt verkĂŒrzte eine Modenschau die Wartezeit bis zum Finale. Eine ortsansĂ€ssige Modeboutique, prĂ€sentierte die aktuellen Sommertrends 2017. Aber nun zum Finale der 1. Marbacher Highland Games. Und da hieß es Maßkrug stemmen. Einem Teammitglied kam die Aufgabe zu, das mit einem Liter Bier gefĂŒllte Glas, am ausgestreckten Arm so lange wie möglich zu halten. Diese Zeit wurde dann von der, beim Teamwettbewerb benötigten Zeit abgezogen, und so der Gesamtsieger ermittelt.

Am lĂ€ngsten hielt den Maßkrug, Sebastian Trauf, vom Jugendclub Bretterbude. Das reichte aber nicht die, beim Nageln verlorene, Zeit wieder aufzuholen. So blieb es fĂŒr das Jugendclubteam beim letzten Platz und einem Trostpreis - NĂ€gel zum ĂŒben. Denn die Hammerdisziplin erwies sich als Wettkampf entscheidend. Der Sieg nebst Wanderpokal und GeldprĂ€mie ging dann auch an MĂ€nner vom Fach - die Handwerker vom Team "Oli-Bau" aus Oberlichtenau.