Montag, 22.01.2018 (04.KW)
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Bunte Tafel in Frankenberg

Frankenberg. Der Vorschlag, den BĂŒrgermeister Thomas Firmenich beim Neujahrsempfang gemacht hatte, wurde nun in die Tat umgesetzt. Sonntagnachmittag trafen sich FlĂŒchtlinge, die zur Zeit in der Stadt untergebracht sind, und Einwohner an einer langen Tafel auf dem Kirchplatz. Die Sprachbarriere war dabei kein Problem. Bei dieser Frankenbergerin und der jungen Mutter aus Lybien klappte die VerstĂ€ndigung auch mit Stift und Zettel.
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GlĂŒcklich in Deutschland zu sein, sind auch Murrad und Hassan, die beiden Iraker gehören zur Volksgruppe der Jesiden und sind vor dem Terror des Islamischen Staates geflohen. Um sich bald besser verstĂ€ndigen zu können, besuchen sie die Deutschstunde von Dana Nebe. Sie engagiert sich ehrenamtlich fĂŒr die Migranten. Um sich ein Bild von der Veranstaltung zu machen waren auch die BĂŒrgermeister aus Flöha und Hainichen nach Frankenberg gekommen.

Der Zustrom von Asylbewerbern gehört auch dort zu den Brennpunktthemen. Die Bundestagsabgeordnete, Veronika Bellmann, startete dem Frankenberger Projekt ebenfalls einen Besuch ab. Denn nachdem der Bundesinnenminister die Zuwandererzahlen fĂŒr dieses Jahr von 450.000 auf 800.000 nach oben korrigieren musste, blicken viele Kommunen Hilfe suchend nach Berlin. Mit der Fankenberger Begegnungstafel wollten die Organisatoren ein Zeichen gelebter Willkommenskultur setzen. Die Parlamentarierin sieht in dem Projekt eine Chance fĂŒr mehr Toleranz und gegenseitigem VerstĂ€ndnis.

Beim Thema Zuwanderung setzt man in Frankenberg auf Dialog. Dass dieser so gut angenommen wird, liegt wohl auch daran, dass sich viele BefĂŒrchtungen nicht bewahrheitet haben. Damit das so bleibt, können auch solche Begegnungsaktionen helfen.