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BĂŒrgerfragestunde zur Notunterkunft fĂŒr Asylbewerber

Flöha. So voll wie am 26. Februar war der Stadtsaal nur selten bei einer öffentlichen Sitzung des Stadtrates. Viele BĂŒrger waren gekommen, um ihre Skepsis gegenĂŒber der Notunterkunft fĂŒr Asylbewerber auszudrĂŒcken. Diese hat der Landkreis Mittelsachsen im GebĂ€ude der ehemaligen Förderschule eingerichtet. Dort sollten am Tag darauf rund 30 FlĂŒchtlinge einziehen. Lange dauerte es nicht bis aus der BĂŒrgerfragestunde eine emotionsgeladene Diskussion mit Vertretern des Landratsamtes wurde. OberbĂŒrgermeister Friedrich Schlosser verstand die ganze Aufregung nicht. 30 Asylbewerber machen nur 0,2 Prozent der Flöhaer Bevölkerung aus.
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Außerdem waren zum Zeitpunkt der Stadtratssitzung doch noch gar keine Asylbewerber in Flöha angekommen. Die Stadt hat einen Koordinierungskreis gebildet, dem gehören unter anderem Rathausmitarbeiter, Kommunalpolitiker, WohlfahrtverbĂ€nde und die Betreibergesellschaft der FlĂŒchtlingsunterkunft an, so das Stadtoberhaupt.

Nach 60 Minuten endete die BĂŒrgerfragestunde. Wenn weiterer Diskussionsbedarf bestehen sollte, will die Stadt zu einem BĂŒrgerforum einladen.